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Umbenennung des „Kollerpreises“

Der Rat der Stadt Wolfsburg beschließt, den Ideenpreis der Stadt Wolfsburg für innovative Studierendenprojekte zum Themenkomplex Stadt, Raum und Geschichte nicht weiterhin nach Peter Koller zu benennen. Die „Kollertafel“ im Rahmen der ständigen Ausstellung im Rathaus B muss verändert werden.

Begründung:

Peter Koller ist ein „Paradebeispiel für Kontinuität“ (Dr. Riederer während des Workshop „gut gehütete Geheimnisse“ am 29.11.2012) bezüglich bruchloser Fortführung von Karrieren im deutschen Faschismus und der nachfolgenden Bundesrepublik Deutschland. Er ist bereits am 1.1.1931 in die Nazipartei eingetreten und war – nach eigener Aussage – überzeugter Nazi. Seine Karriere wurde durch albert Speer, Hitlers wichtigstem Architekten, maßgeblich gefördert. Er hatte in der damaligen „Stadt des KdF-Wagen“ Umgang mit den wichtigsten Nazi-Größen. Peter Koller kann nicht als Leitbild für angehende StadtpanerInnen in einer demokratischen Gesellschaft dienen. Die „Kollertafel“ in der ständigen Ausstellung muss anhand der Riederer-Forschungsergebnisse der Wahrheit entsprechend verändert werden

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