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DIE LINKE kritisiert an Jugendliche gerichtete Werbe-Tour der Bundeswehr in Wolfsburg.

Mit Empörung reagiert die DIE LINKE in Wolfsburg auf die zweitägige Veranstaltung „Karrieretreff“ der Bundeswehr am Nordkopf-Platz in Wolfsburg. „Die Bundeswehr versucht ihren gesellschaftlichen Einfluss durch solche Veranstaltungen auszuweiten“, erklärt das Mitglied des Stadtrats Jürgen Lerchner. Die Veranstaltung richte sich gezielt an Schülerinnen und Schüler und gibt ein verzerrtes Bild von der Bundeswehr als Arbeitgeber wieder.

„Mit dem auf Erlebnisorientierung und Karriere ausgerichteten Informationsangebot wird das tatsächliche Arbeitsfeld der Bundeswehr kaschiert. Sie ist eine im Ausland kämpfende Armee und somit kein Arbeitgeber wie andere.“ Lerchner verweist auf die zunehmende Werbung um Schülerinnen und Schüler, wozu die Bundeswehr sogar Mitarbeiter in reguläre Schulen entsendet um unter dem Deckmantel von sicherheitspolitischer Aufklärung, offen Werbung für das Militär zu machen. „Die Schulen und die Stadt sollen sich engagieren und den Bemühungen des Militärs Aufklärung über friedenspolitische Maßnahmen entgegenstellen“, fordert Lerchner.

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