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Faire Mietpreise statt hohe Renditen für Investoren!

Eine aktuelle Studie des Immobiliendienstleister Dr. Lübke & Kelber gibt Auskunft darüber, dass Wolfsburg der attraktivste Investitionsstandort für das Geschäft mit Immobilien ist. Investoren erwartet hier eine besonders hohe Rendite.
„Im Klartext bedeutet das, dass Immobilieninvestoren mit verhältnismäßig wenig Geldeinsatz besonders viel Gewinn erwarten können“, erläutert Bastian Zimmermann, Vorsitzender der Linken in Wolfsburg.
Erst kürzlich war der Berliner Wohnungsbau-Experte Andrej Holm zu Gast bei der Linken in Wolfsburg und berichtete von enormen Mietsteigerungen, nachdem Investoren Wohnobjekte übernommen hatten. Das führe in Städten wie Berlin, Hamburg und Hannover schon jetzt zu einer sozialen Entmischung und der Verdrängung unterer Einkommensschichten an den Stadtrand.
Zimmermann kritisiert: „Es kann grundsätzlich nicht im Interesse der Wolfsburger sein, dass Mieten steigen, damit sich Investoren eine Goldene Nase verdienen können.“
Die Linken selbst sehen Investitionsbedarf im Neubau und Altbestand, der müsse aber sozial verträglich organisiert werden. Besonders gefordert sieht die Partei die städtische Gesellschaft Neuland. Hier müsse Kommunalpolitik noch mehr Einfluss, hin zu einer sozialeren Wohnungspolitik, nehmen. „Wenn Wohnen ein Grundrecht ist, dann sollten wir darüber diskutieren, ob die Neuland perspektivisch von einer GmbH in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts umzuwandeln ist“, meint Zimmermann. So wäre Politik dort direkt verantwortlich und Wohnungspolitik wählbar.

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