Protestaktion vor dem Kanzleramt zum „Tag der Pflege“

Gemeinsam mit Vertreter*innen des Berliner Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus hat DIE LINKE im Rahmen ihrer Kampagne „Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!“ vor dem Bundeskanzleramt gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung protestiert und der Forderung nach 500 Euro mehr Gehalt für Pflegekräfte Gehör verschafft.

Der Parteivorsitzende Bernd Riexinger, die Fachpolitiker*innen der Bundestagsfraktion Pia Zimmermann und Harald Weinberg, Anja Voigt vom Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus sowie weitere Pflegekräfte und Genoss*innen haben vor dem Dienstsitz der Kanzlerin deutlich gemacht, dass Pflegekräfte mehr als Beifall verdient haben: Gute Arbeitsbedingungen, das bedeutet vor allem mehr Gehalt und eine ausreichende Personalausstattung.

Es ist beschämend, wie wenig diese Regierung für die Pflegenden tut, kritisierte Bernd Riexinger. Da wird im Bundestag geklatscht und dann über eine Einmalzahlung debattiert, nur um anschließend über die Finanzierung zu streiten. Es gebe noch nicht einmal ausreichend Schutzkleidung, damit sie ihren Beruf sicher ausüben könnten.

Weitere zentrale Forderungen der Kampagne „Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!“ sind 100.000 zusätzliche Pflegekräfte in Krankenhäusern und 100.000 in der Altenpflege, eine gesetzlich festgeschriebene Personalbemessung und eine deutliche Gehaltssteigerung in Höhe von 500 Euro mehr im Monat.

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